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Wettbewerbsprogramm I - Media Arts

Art Visuals & Poetry Filmfestival 2015

Screening Samstag, den 5. Dezember 2015, 21:00        Metro Kinokulturhaus 1010 Wien     Facebook

 

large_Androva-still_mod.jpgTeacher's Day - Veneta Androva (D)

Der Fotofilm mit dem Titel „teacher‘s day“ ist eine hybride Form zwischen analoger Fotografie und Film. Der experimentelle Kurzfilm besteht aus einzelnen Fotografien, die gescannt worden sind, jedoch nachträglich nicht bearbeitet wurden. Das Überlappen und Überkreuzen auf den einzelnen Fotos – die eigentliche Montage - wurde durch eine experimentelle Technik beim Fotografieren mit Hilfe einer Smena 8 Fotokamera erzeugt. Alle Abstufungen von Weiß, Grau und Schwarz sind analog hergestellt worden. Der Kurzfilm basiert auf einem fragmentarischen Text, der von der Wende in den 1989-er Jahre in Bulgarien, von der ersten Begegnung mit einer Ananas, einer komplizierten zwischenmenschlichen Beziehung und von Strategien zur Lebensbewältigung erzählt.
*1985
ab 2009 Freie Kunst an der Kunsthochschule Weissensee, Berlin

 

large_DIE WÖRTER HÖREN DAS LICHT_04.jpgThe Words hear the light - Diego Fiori + Olga Pohankova (A)

Quod est in speculo ut in subiecto.” According to medieval philosophers, being in a subject is an insubstantial way of being that does not exist in itself, this one is in something else.In this short film, the nature of the images is questioned, particularly the one of the reflected corpses in the mirror. What is their nature? How can a mirror with his two-dimensional character transliterate three-dimensional images? The essence of the image, visible on the mirror surface, is a continuous formation in absence of tangible substance. A tribute and at the same time a contestation of J. Cocteau.

OLGA POHANKOVA *1979 in Bratislava / Slovakia.
Cinematographer and Video Artist. Lives and works in Vienna.

DIEGO FIORI *1975 in Rome / Italy.
Video Artist and film director. Lives and works in Vienna.

 

large_Still-Fraun_Kuesti-sauber_0.jpgsauber - Kuesti Fraun (D)

vom gefühl "nicht gewollt oder erwünscht" zu sein, sich trotzdem oder gerade deswegen in eine gemeinschaft an- und einpassen zu müssen in der es oftmals nur darum geht möglichst "sauber" da zu stehen.

*1976
based in Berlin and Dusseldorf, is a multiple-award-winning independent author and filmmaker,  worldwide in numerous film- and videofestivals since 1999.

 

 

large_Reyer-schnee.jpgschnee schlafen - Sophie Reyer (A)

In ihrer experimentellen Filmarbeit fühlen Michael Fischer (Musik) und Sophie Reyer (Text/ Bild) den schamanischen Lyriktexten "Schnee schlafen" nach. Ein Spiel mit der Farbe Weiß, mit Licht, Schatten, hellen Gesichtern.
 

*1984
Sophie Reyer studierte Komposition und Musiktheater in Graz. Ab 2011 Regie an der Kunsthochschule für Film und Medien in Köln. Zur Zeit absolviert sie ein Postgraduate Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien.

 

 

large_Deborah-Uhde-backandevor.jpgBack Ande Vor - Deborah Uhde (D)

Kugeln an Drahtseilen pendeln durchs Bild. Man könnte dem stundenlang zuschauen. Man ahnt: Es muss sich um den Teil einer Skulptur handeln, aufgestellt auf öffentlichem Platz. Denn aus dem Off Straßengeräusche. Auch zuweilen Kirchenglocken. Und Gesprächsfetzen, Sätze, Repliken. <I am 84 years.>, sagt eine Frau. Die Zahl spricht sie deutsch aus. So geht es radebrechend weiter. Ein junger Mann aus Irland - <so ein hübscher junger Mann>, sagt die Frau – initiiert offenbar die Plauderei. Es muss Sommer sein. Man sitzt auf der Straße. Man ist aufgeräumt – alles Impressionen, die nur über den Ton vermittelt werden:  Man versteht, dass Uhde neben Film auch Klang studiert.

*1982
2009-2015 Freie Kunst an der HBK Braunschweig

 

large_wiegner_meine_heimat5.jpg[meine heimat] - Susanne Wiegner (D)

Auf die Buchstaben "meine heimat" wird eine Aufnahme aus dem Konzentrationslager Dachau projiziert, überblendet von einer Zugfahrt durch meine eigene Heimat, die den Umraum definiert. Die Zugfahrt bekommt so eine Doppeldeutigkeit, die sich über die Landschaft legt und darauf verweist, dass sich in Deutschland "meine heimat" nicht mehr unbefangen denken lässt, da gerade zu der Zeit, in der das Wort Heimat so überhöht und instrumentalisiert wurde, so viele Menschen ihre Heimat und ihr Leben verloren haben.

Susanne Wiegner studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste in München und am Pratt Institute in New York City. Sie arbeitet als Architektin und 3D-Künstlerin in München. Neben Projekten im realen Raum beschäftigt sie sich seit einigen Jahren mit der Erstellung von 3D-Computer-Animationen, die sich mit Literatur und dem virtuellen Raum beschäftigen.

 

large_Gedankenwelt-with titles_00001.jpgGedankenwelt - Dean Pasch (D)

With Gedankenwelt I developed a piece of sound / music (soundscape is perhaps the most apt description) - working with this I developed a visual poem - or is it a narrative? - using a piece of super 8mm footage I had shot and edited 30 years ago - I introduced additional layers from my environment today ... building up the piece and having the soundscape's time define the time-frame.

*1963

Studied Fine Art & Film in London between 1983 and 1987
Moved to Germany in 1990. Lives and works in Munich, Germany since 1999.

 

large_Beate-Goerdes-mildernder-Umstand.jpgMildernder Umstand (2014) - Beate Gördes (D)

Das Stichwort „Atomarer Winter“ projizierte vor meinem inneren Auge das Urbild für radioaktiven Niederschlag (Fallout) nach einer Kernwaffenexplosion - einer menschenleeren Landschaft wo es nichts gibt als Natur, Wind, Asche und Radioaktivität.

*1961
1987 – 1992 FH Köln Freie Kunst, Malerei
Seit 1985 regelmäßige Ausstellungen und Beteiligungen im In- und Ausland. Zahlreiche Teilnahmen an Internationalen Kurzfilmfestivals.

 

 

 

large_Still-Graf+zyx_1.jpgMoerder, Hoffnung der Frauen - Inge + Walter GRAF + ZYX (A)

Computer-/Videoanimation mit Musik Oskar Kokoschkas "Beziehungskrisen" zeitgenössisch interpretiert.Tanzloops: Esther Balfe, Michael Dolan, Nina Kripas, Mani Obeya, Anna Palastanga, Daphne Strothmann, Paul Wenninger (Tanztheater Wien 1998 · Choreografie Liz King)
Video: Computeranimation, Grafik, Fotografie, Videoperformance, Kamera, Schnitt, Produktion und © GRAF+ZYX 1977-2015
GRAF+ZYX : Projekt- und Medienkunst


GRAF (*Wien)
Ausbildung am Institut für Heimerziehung, Dipl., Politikwissenschaft und Publizistik an der Universität Wien. Seit 1977 Fotografie und Film. 1980–1985 Universität für angewandte Kunst in Wien (Meisterklasse Prof. Oberhuber), 1985 Dipl. Mag. art.
ZYX (*Wien)
Ausbildung in klassischer Violine in Wien. Indische Musik am Instituto Canneti (Dilruba bei Acharya Manfred Junius), Vicenza, Italien. Psychologie und Philosophie an der Universität Wien. Elektronische Musik und Musikproduktion. Seit 1980 experimentelles Video.
GRAF + ZYX betreiben in NÖ die private Medienkunsthalle grafzyx tank mit Ausstellungen, Performances u. Filmschauen.

 

 

large_mnasir2.jpgmnasir - Jörg Piringer (A)

mnasir ist eine visuelle lautpoesieimprovisation. jeder sichtbare buchstabe entspricht einem live aufgenommenen soundschnipsel meiner stimme. die akteure (in der reihenfolge ihres auftritts): m n a s i r

*1974
currently living in vienna, austria. member of the institute for transacoustic research. member of the vegetable orchestra. radio artist. sound and visual poet. musician. master degree in computer science.

 

 

large_Corinna-Rudlsdorfer-Verstehzwang.jpgVerstehzwang - Corinna Rudlstorfer (A)

In diesem Video werden Teile des französischen, lange als nicht übersetzbar geheißenen Essay „Quand Freud voit la mer“ von Georges-Arthur Goldschmidt neu interpretiert. Der Inhalt dieses Essays sind die deutsch-französischen Sprachunterschiede, in Bezug auf Sigmund Freuds Arbeit, und die Vermutung, dass jene Arbeit nur aufgrund der Besonderheiten der deutschen Sprache entstehen konnte. So stellt sich die Frage, in wie fern der Wortschatz einer Sprache, die Gedanken und Ideen der Menschen, die jene sprechen, beeinflusst.
Mit der Neuinterpretation der französischen Wörter durch eine automatisierte, Deutsch betonende Stimme, wird die Sprache verzerrt und neu betont. Es geht um die Fragestellung was Sprache ausmacht und wie sehr mit ihr jongliert werden kann.

*1990
2009-2010: Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften, Universität Wien
Seit Herbst 2010 Studium der bildenden Kunst, Bildhauerei – transmedialer Raum, Kunstuni Linz
Seit Herbst 2013: Studium der Soziologie, JKU Linz
Februar bis Juni 2014: Erasmus an der Ecole de Superieure des Beaux Arts et Design, Marseille.

 

 

large_Max-Oravin-der-aufstieg.jpgDer Aufstieg - Max Oravin (A)

"der aufstieg" führt die Kunst der Erschöpfung vor, in einer atemlosen Meditation über das Ende der Adoleszenz und den Verlust der eigenen Sprache. Die minimalistischen, hypnotischen Visuals unterwandern die Sinne, hebeln den Gleichgewichtssinn aus. Die Atemlosigkeit des Textes übersetzt sich in eine Atemlosigkeit der Wahrnehmung.

*1984
österreichischer Dichter und audiovisueller Performer.

 

 

large_wiegner_the_light1.jpg

the light – the shade - Susanne Wiegner (D)

Das Gedicht "the light - the shade" spielt auf minimalistische Weise mit den Gegensatzpaaren Licht und Schatten, hell und dunkel, weiss und schwarz, rot und blau. Die sehr reduzierte und "verdichtete" Sprache wird mit den Mitteln der Animation in eine bildreiche Gedankenreise durch Räume, Buchstaben und Landschaften aufgefächert.

Susanne Wiegner studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste in München und am Pratt Institute in New York City. Sie arbeitet als Architektin und 3D-Künstlerin in München. Neben Projekten im realen Raum beschäftigt sie sich seit einigen Jahren mit der Erstellung von 3D-Computeranimationen, die sich mit Literatur und dem virtuellen Raum beschäftigen.

 

 

large_Bubenzer_Neu?Nein!_still1.jpegNeu? Nein! - Frank Bubenzer (D)

Die messerscharfe, manchmal kaum Sekunden kurze Auswahl von Fernsehbildern in Kombination mit Schwarz, Weiss bzw. Grau/Farbe schafft einen Minimalismus, der dem Video "Neu? Nein!" einen hohen Grad an Abstraktion verleiht. Der so evakuierte visuelle Raum wird durch Soundcollagen und Fernsehstimmen gefüllt.

*1967
1989 – 1996 Medienstudium in Offenbach und Hamburg.

 

 

 

large_Anna-Solecka-Wartendaufdennaechstenlkrieg_0.jpgWartend auf den nächsten Krieg - Anna Solecka (D)

Krzysztof Niewrzeda liest sein Gedicht "Wartend auf den nächsten Krieg".

*1954
Kunststudium in Danzig

seit 1981 lebt und arbeitet in Bremen und Wuppertal.

 

 

 

 

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Im Rahmen von  Art Visuals & Poetry On TOURS unterstützt von dotdotdot Short Filmfestival Wien und Theater am Saumarkt, Feldkirch.