WIR SIND WIEN. FESTIVAL 2016

 

Art Visuals & Poetry ON TOUR - Best of competition 2016

Die Veranstaltung auf Facebook!

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    Foto: dotdotot


Programm 8. Juni 2016 Wir sind Wien.Festival, Beginn 21:00 Uhr. Festival in Kooperation mit dem Wiener Open air Kurzfilmfestival dotdotdot. Moderation Sigrun Höllrigl (Leitung Art Visuals & Poetry Film Festival Wien). Anschließend: Filmgespräch mit Claudia Dermutz, Oleksandra Stehlik und Hubert Sielecki, Sigrun Höllrigl.Veranstaltet wird im Garten des Volkskundemuseum Laudongasse 15-19, 1080 Wien.

 

Eleni Gioti - The Agean and the Anus of Death - Internationaler Eröffnungsfilm

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Griechenland, 2014, 7:21 Min. HD  Preisträgerfilm Poetry Filmfestival Zebra 2014
Eleni Gioti studierte Film in Paris und lebt als Produktionsleiterin und Filmemacherin in Athen und Paris. Mit "The Aegean or the Anus of Death" gewann Eleni Gioti einen der Hauptpreise bei ZEBRA Berlin 2014.

Seit dem Jahr 2000 haben mehr als 24000 Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und darüber hinaus ihr Leben bei dem Versuch verloren, die Grenzen nach Europa zu überqueren. Hunderte von ihnen ertranken in der Ägais. Das Film-Gedicht thematisiert vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik die Ausbreitung von Faschismus und Fremdenfeindlichkeit in Griechenland.


Kuesti Fraun - sauber - 
Deutschland, 2012, 1:00 Min.

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*1976, lebt in Berlin and Düsseldorf. Zahlreiche Auszeichnungen als Autor und Filmemacher. Teilnahme an Film - und Videofestivals weltweit seit 1999.

vom Gefühl "nicht gewollt oder erwünscht" zu sein, sich trotzdem oder gerade deswegen in eine Gemeinschaft an- und einpassen zu müssen in der es oftmals nur darum geht möglichst "sauber" da zu stehen.

 

 

Inge und Walter GRAF + ZYX - Moerder, Hoffnung der Frauen -Österreich, 2015, 7:15 Min.

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Video: Computeranimation, Grafik, Fotografie, Videoperformance, Kamera, Schnitt, Produktion GRAF+ZYX : Projekt- und Medienkunst.

Computer-/Videoanimation mit Musik Oskar Kokoschkas "Beziehungskrisen" zeitgenössisch interpretiert.Tanzloops: Esther Balfe, Michael Dolan, Nina Kripas, Mani Obeya, Anna Palastanga, Daphne Strothmann, Paul Wenninger (Tanztheater Wien 1998 · Choreografie Liz King.

 

 

 

Rüdiger Rohde: Held der Soldat 
 Österreich, 2015, 2:00 Min.

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Rüdiger Rohde – Video, Foto, Medien-Installation, Geschichte & Politik, Blogger.

Krieg – wer ist dabei? Eine kleine hämische Replik.

 

 

 

 

 

Beate Gördes - Mildernder Umstand - Deutschland, 2014, 02:11 Min.

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*1961
1987 – 1992 FH Köln Freie Kunst, Malerei
Seit 1985 regelmäßige Ausstellungen und Beteiligungen im In- und Ausland. Zahlreiche Teilnahmen an Internationalen Kurzfilmfestivals.


Das Stichwort „Atomarer Winter“ projizierte vor meinem inneren Auge das Urbild für radioaktiven Niederschlag (Fallout) nach einer Kernwaffenexplosion - einer menschenleeren Landschaft wo es nichts gibt als Natur, Wind, Asche und Radioaktivität.

 

Clara Wieck - ü üü ü - Deutschland, 2014, 3:14 Min.

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Magisterstudium der Ethnologie, Indologie und Kommunikations- und Medienwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Leipzig mit Auslandsaufenthalten in Indien. Studium an der HGB Leipzig in der Fachklasse für Expanded Cinema. Teilnahme an der Werkleitz Professional Media Masterclass und den Berlinale Talents. Sie ist Mitglied der Filmischen Initiative Leipzig (FILZ) und lebt und arbeitet in Leipzig.

Illusion, Kollaps, Trauer. Nach dem Gedicht und Dadamanistfest „ Karawane“ von Hugo Ball.

 



Katharina Merten/Johanna Maxl - Viva Violence - Deutschland, 2014, 03:05 Min.,

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Katharina Merten lebt als Künstlerin in Leipzig. Ihre Arbeiten behandeln soziale politische und and historische Aspekte des Pop. Seit 2012 arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Bildender Kunst literature mit Projekten wie Volte Studio, Initiative Wort und Bild, ANACONDA and Heroes.

Viva Violence verhandelt einen produktiven Gewaltbegriff: die Fähigkeit fantastischen Erlebens, die Wahrnehmung selbst bereits als Gewalt, kraft derer man man die Welt bewältigt und gestaltet.

 


Matthias Zuder/Valerie Fritsch - Aus dem Auge
Österreich, 2013, 10:30 Min. - Gewinner des Art Visuals & Poetry Filmfestivals 2015

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Valerie Fritsch *1989 in Graz, Studium an der Akademie für angewandte Photographie, Arbeit als Schriftstellerin und Photokünstlerin. Zuletzt bei Suhrkamp erschienen der Roman "Winters Garten".
Matthias Zuder *1985, studierte Filmregie in Wien, und schloss sein Studium an der Hamburg Media School ab. Internationale Auszeichnungen für Kurzfilme.

Eine Kamerafahrt führt durch einen schier endlosen Korridor. Aus dem Off wird der Gebäudekomplex kontextualisiert: „Der Krieg ist die Kultur der Vernichtung“, heißt es einmal. Als Erholungsort sollte das unvollendete NS- Prestigeprojekt, das in seiner Gigantomanie den faschistischen Wahnsinn erahnen lässt, zu dieser „Kultur“ beitragen. Das reduzierte Porträt eines Nicht- Orts, der seine Bestimmung niemals erfüllte.

Simon Reichel - Vereinsamt - Deutschland, 2014, 03:30 Min.

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Simon Reichel ist selbstgelernter Regisseur, Photograph und Maler. Nach seiner Heimatstadt München arbeitet er hauptsächlich in London und lebt derzeit dernordspanischen Stadt Gijon. Er ist Teil des internationalen Regieduos A Common Future.

Nietsche schrieb dieses Gedicht 1884, kurz vor seinem geistigen und Niedergang. Spricht er hier prophetisch über sich selbst,literarisch über Goethes Faust (wie einige Akademiker vermuten) oder universell über die nackte Angst in jedem von uns, irgendwann einen
lebensbestimmenden Fehler zu machen? Hans-Maria Darnov spielt auf beeindruckende Weise jede und zugleich keine dieser Rollen, bleibt er ganz er selbst und wird doch zum Symbol unser aller Dämonen.


Claudia Dermutz - Blicke - Österreich, 2015, 13:34 Min., HD

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Claudia Dermutz ist Künstlerin, Filmemacherin, lebt und arbeitet in Wien und München.

Ein poetisch verkürzter Dialog v. Roland D. Laing über eine Mann-Frau Beziehung ist der rote Faden des Filmes. Es wird in die Fenster einer Stadtwohnung eines Paares mittleren Alters gefilmt und wir beobachten derenLebensalltag – ausschnitthaft, fragmentarisch, mit viel Platz für Interpretation. Statt des nicht hörbaren Originaltons stehen Gesprächsausschnitte aus „Szenen einer Ehe“ (Ingmar Bergmann), die das dokumentarhafte Bildmaterial noch zusätzlich poetisch stilisieren.



Deborah Uhde - Back ande Vor - Deutschland, 2014, 5:32 Min.

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*1982, 2009-2015 Freie Kunst an der HBK Braunschweig

Kugeln an Drahtseilen pendeln durchs Bild. Man könnte dem stundenlang zuschauen. Man ahnt: Es muss sich um den Teil einer Skulptur handeln, aufgestellt auf öffentlichem Platz. Denn aus dem Off Straßengeräusche. Auchzuweilen Kirchenglocken. Und Gesprächs-fetzen, Sätze, Repliken. <I am 84 years.>, sagt eine Frau. Die Zahl spricht sie deutsch aus. So geht es radebrechend weiter. Ein junger Mann aus Irland - <so ein hübscher junger Mann>, sagt die Frau – initiiert offenbar die Plauderei. Es muss Sommer sein.Man sitzt auf der Straße. Man ist aufgeräumt – alles Impressionen, die nur über den Ton vermittelt werden: Man versteht, dass Uhde neben Film auch Klang studiert.


Oleksandra Stehlik - Wien Surreal - Österreich, 2013, 2:40 Min.

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*1975 in der Ukraine, Kunst- und Illustrationsstudium in der Ukraine. Vor 10 Jahren nach Österreich gekommen. Ausbildung in Wien im Fachgebiet Mediengestaltung. Lebt seitdem als Filmemacherin und Illustratorin in Wien.

Wien ist der Spalt zwischen Himmel und Hölle. Die Rolltreppe aquarelliert in U-Bahn Farben von Prater bis Karlsplatz und von Rathaus bis Westbahnhof. U-Bahn Sound versetzt eine urbane Seele in eine unterirdische Trance. Alle Hinweise, die uns die Stadt sendet, werden als Aquarellbilder ins Unterbewusstsein transferiert. Höllisch-himmlisches Wien – Endstation für jede urbane Seele, die sich hier wohlfühlt …

 

 

 

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